Populärwissenschaftliche Bücher

    

Kirschner, M.W.; Gerhart, J.C. (2007): Die Lösung von Darwins Dilemma

 

Rowohlt-Verlag. 1. Auflage.

416 Seiten. Preis: 12,90 €. ISBN: 978-3499622373

 

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Wie plausibel ist es, dass in der Evolution durch genetische Veränderungen genügend günstige, konstruktiv sinnvolle phänotypische Varianten entstehen, die es der natürlichen Selektion quasi erlauben, ihre Arbeit zu tun und komplexe, kooperative Veränderungen voranzutreiben? Das Hauptanliegen der Autoren ist es, mit diesem Buch ein allgemein verständliches Konzept zur Beantwortung dieser für Darwin noch völlig offenen Frage vorzulegen. Das Buch ist auch für Laien verständlich und überaus lesenswert, da es die Mechanismen der Evolution nicht, wie in populärwissenschaftlichen Abhandlungen oft üblich, auf die Selektionstheorie und die Veränderung irgendwelcher Genhäufigkeiten in Populationen reduziert, sondern den Blick auf das eigentlich Interessante an der Evolution richtet: auf die entwicklungsbiologischen Mechanismen, aus denen heraus die Prinzipien und Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der evolutionären Formbildung verstanden werden müssen.
  

    

Riedl, R. (2002): Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie

 

Springer-Verlag.

236 Seiten. Preis: 39,95 €. ISBN: 978-3540436683

 

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In einer unterhaltsamen wie anspruchsvollen und packenden Zeitreise entlang der diversen Theorien zur Entwicklung des Lebendigen, führt uns der Altmeister der Systemtheorie des Erkennens von der "heroischen Phase" über die "ideologische" bis hin zur heutigen "systemischen Phase". Seine Auseinandersetzung mit zahllosen Biologen und ihren Theorien gründet auf die beiden Ansichten, dass man den Zustand von Theorien am besten aus deren Geschichte heraus versteht und dass ein wechselseitiger Zusammenhang zwischen Zeitgeist und biologischen Theorien besteht. Professor Riedl legt uns mit diesem Buch eine Kulturgeschichte der Evolutionstheorie vor mit dem Ziel, den Wandel von Einsichten im Laufe unserer kulturellen Entwicklung zu sehen und zu erkennen. Ein Muss für jeden Biologen und Philosophen.
  

    

  

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